Schwer Sehbeeinträchtigte

Frage: Wann gilt man als schwer sehbeeinträchtigt?

Antwort: Für Brillen und Sehhilfen können Sie nur bei zwingend medizinisch notwendigen Ausnahmefällen einen Leistungsanspruch bei Ihrer Krankenkasse geltend machen. Eine solche Ausnahme liegt dann vor, wenn Sie aufgrund Ihrer Sehschwäche oder Blindheit, entsprechend der von der WHO empfohlenen Klassifikation des Schweregrades der Sehbeeinträchtigung, auf beiden Augen eine schwere Sehbeeinträchtigung mindestens der Stufe 1 aufweisen. Das bedeutet konkret: Wenn Sie nur noch über eine Restschärfe von 30% bis 10% verfügen und zum Lesen von herkömmlichen Texten eine vergrößernde Sehhilfe wie z.B. Leselupe, Fernrohrbrille oder elektronisch vergrößernde Sehhilfe benötigen, haben Sie in der Regel auch einen Anspruch auf eine Sehhilfe.

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